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Der Web Summit 2015 im Rückblick: Ein Fazit von Marius und Hung

Seit Freitagabend sind die beiden Smyles Gründer wieder auf deutschem Boden. Müde, aber zufrieden starteten sie dann erst mal entspannt ins verdiente Wochenende. Nun ist die Zeit des Relaxens aber wieder vorbei und der Arbeitsalltag beginnt von vorne. :) Bevor wir wie gehabt weitermachen, gibt´s jetzt noch einen zusammenfassenden Rückblick der beiden zum Web Summit:

Hat euch eure Unterkunft gefallen? Und wart ihr wie geplant die ganze Zeit zu Fuß unterwegs?

Wir hatten ein Reihenhaus in einer schönen Gegend. Das war traditionell und sehr gemütlich. Zu Fuß brauchten wir von dort aus nur 15 Minuten bis zum Meer. Zum Web Summit sind wir dann aber doch mit der Bahn gefahren, sonst hätten wir schon im Morgengrauen losziehen müssen.

Was war euer persönliches Highlight der gesamten Reise?

Da gibt es für uns beide zwei Antworten: Auf den Web Summit bezogen ganz klar der Mittwoch, an dem wir Smyles vorgestellt haben. Wir haben gelernt, wie man in kurzer Zeit mit möglichst wenigen Worten seine Idee präsentiert. Die Gespräche mit den Leuten haben super viel Spaß gemacht. Unser anderes Highlight war der Ausflug in das Küstenstädtchen Howth. Da haben wir zuerst die beste Pizza überhaupt (!) gegessen und sind danach zum Meer gegangen. Irland hat eine ganz spezielle Atmosphäre und die Leute sind sehr nett und locker. Na, und das Wetter hat ja auch super mitgespielt! :)

Wie kam Smyles denn an? Gab es viele Interessenten?

In den ersten 15 Minuten dachten wir, wir würden an dem Tag mit niemandem reden. Alle liefen hastig hin und her und keiner blieb für ein Gespräch stehen. Danach änderte sich das aber schlagartig und wir quatschten bis 15 Uhr durchweg mit den Leuten. Man musste wirklich managen, wie lange man spricht, damit man niemanden verpasste. Wir haben außerdem gemerkt und nochmal bestätigt bekommen, dass das Thema Video einfach sehr aktuell ist und dass es viele Branchen gibt, die immer mehr mit Videos arbeiten, an die wir so gar nicht gedacht hätten. Eine schöne Begegnung war auch die mit einem 80 jährigen Mann, der uns erzählte, dass er eine Plattform suche, auf der er Erinnerungsvideos aufnehmen und mit der er auch mit anderen in seinem Alter per Video in Kontakt stehen könnte – Smyles wäre für ihn ideal.

Ihr hattet auch zwei Tage Zeit, euch selbst auf dem Web Summit umzusehen. Ist euch da ein Startup besonders in Erinnerung geblieben?

Ja. Ein Startup stellte beispielsweise Werbe-Monitore vor, in denen Kameras integriert sind. Die Kameras können erfassen, wenn jemand auf den Monitor schaut und ob es sich dabei um Mann oder Frau handelt. Das war schon sehr fortschrittlich. Vor allem im Marketing für die Datenerfassung ist das genial.

Was meint ihr: Hat sich die Reise gelohnt? Und wie steht ihr jetzt, nach der Veranstaltung, zu den Abzock-Vorwürfen gegen den Web Summit?

Es war auf jeden Fall richtig, dort hingefahren zu sein. Wir haben viele Erfahrungen gesammelt und uns mit vielen Menschen austauschen können. Und nicht nur das: Wenn man fünf Tage lang zusammen unterwegs ist, stärkt das nochmal mehr das Team! :) Und zu den Abzockvorwürfen können wir nur so viel sagen: Es hängt von einem selbst ab, was man aus so einer Veranstaltung macht. Es ist klar, dass man zwischen 2000 anderen Startups irgendwie Aufmerksamkeit erzeugen muss. Und wenn man dann eher zurückhaltender Natur ist oder sogar noch keine richtige Struktur besteht, dann passiert auch nichts. Man kann nur so viel mitnehmen, wieviel man selber mit hinbringt. Wir waren gut vorbereitet, hatten Lust auf die Gespräche und die richtige Motivation, deswegen können wir aus unserer Position heraus behaupten, dass die Vorwürfe nicht gerechtfertigt sind. Andere Startups hingegen taten sich schwer damit, Kontakte zu knüpfen und waren vielleicht weniger zufrieden.

Und die wichtigste Frage zum Schluss: Wie war denn nun das irische Bier? 😀

Hung: Für mich war´s ehrlicherweise das erste Guinness. Bin ja nicht so der typische Biertrinker, aber mir hat´s geschmeckt. Vielleicht spielte aber auch die gesamte Atmosphäre vor Ort da mit rein.

Marius: Besser, als ich es in Erinnerung hatte. Aber so ein Guinness ist echt wie ´ne Mahlzeit. Nach zwei Stück ist man satt!

Lange Rede, kurzer Sinn: Die beiden Smyles Gründer hatten eine schöne Zeit in Dublin und bringen jede Menge wertvolle Erfahrungen mit nach Hause. Was sich jetzt aus den Kontakten entwickeln wird, zeigt sich in den nächsten Tagen und Wochen. Wir sind jedenfalls gespannt und enthalten euch natürlich keine Neuigkeiten vor! :)

 

 

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